Strenge Regeln für „Genschere“

Jul 25, 2018 | Mensch & Gesundheit, Natur & Wissenschaft, Politik & Wirtschaft | 0 Kommentare

Sobald fremdes Erbgut in den Bauplan eines Organismus eingefügt wird, zählt dieses laut EU-Recht eindeutig als gentechnisch verändert. Moderne Gentechnikverfahren wie die „Genschere“ CRISPR/Cas können die DNA von Pflanzen, Tieren oder Menschen aber rasch und präzise manipulieren, ohne dabei fremde DNA einzusetzen. Dass derartig behandelte Pflanzensorten trotzdem als gentechnisch verändert gelten, hat der Europäische Gerichtshof (EuGH) am Mittwoch in einem richtungsweisenden Urteil entschieden.