Roboter in der Munitionsproduktion: Diese Folgen hat Chinas radikaler Schritt

Jan 9, 2018 | Politik & Wirtschaft | 0 Kommentare

Lange Zeit galt China in Deutschland als ein schier endloses Reservoir an günstigen Arbeitskräften. Das Militär im Reich der Mitte machte aber oft gegenteilige Erfahrungen: Es fand keine Mitarbeiter für seine Munitionsfabriken. Sehr verwunderlich ist dies allerdings nicht. Denn die Arbeit ist gefährlich, die Arbeiter werden giftigen Chemikalien ausgesetzt und die Fabriken liegen aus Sicherheitsgründen in der Regel in nur dünn besiedelten Gebieten. Die chinesische Regierung hat darauf mit einer radikalen Maßnahme reagiert: In einem Viertel der Fabriken wird die gefährliche Arbeit inzwischen von Robotern übernommen. Die Folgen: Bessere Munition, weniger Verletzte, eine erhöhte Produktion, besorgte Nachbarländer – und neue Jobs für menschliche Mitarbeiter. Der Ansatz lässt sich zudem auch auf andere Branchen übertragen.