In USA auf Vormarsch: „Satanisten“, die aber nicht den Teufel anbeten

Jan 23, 2019 | Politik & Wirtschaft | 0 Kommentare

Dunkle Gestalten, umgedrehte Kreuze und Opferrituale mit viel Blut. Das sind die Bilder, die in den Köpfen der meisten Menschen entstehen, wenn sie von Satanismus hören. Doch damit wollen die Mitglieder des Satanischen Tempels nichts zu tun haben. Obwohl die 2012 in den USA gegründete Religionsgruppe den Namen Satan trägt, steht die Verehrung des Teufels nicht im Mittelpunkt. Vielmehr verbreiten Mitglieder alternative Interpretationen der Bibel und kämpfen für Pluralismus in der Gesellschaft. Aus einer Handvoll Mitglieder sind in wenigen Jahren Zehntausende geworden – mittlerweile auch in Europa. US-Regisseurin Penny Lane gibt in ihrem neuen Dokumentarfilm „Heil, Satan?“ überraschende Einblicke in die Welt der Neo-Satanisten.